Präsenz
Bin ich beim Gegenüber oder in meinem Kopf?
- Wirken Blick, Haltung und Stimme ruhig?
- Nutze ich Pausen oder flüchte ich ins Tempo?
- Bin ich im Raum anwesend oder schon bei der nächsten Folie?
Der NEOP Wirkungscheck dauert sieben Minuten: Du nimmst ein Video von 60 bis 90 Sekunden auf, siehst es einmal ohne Ton, hörst es einmal ohne Bild und prüfst zum Schluss die Gesamtwirkung. Danach weißt du, welcher Teil deiner Kompetenz beim Gegenüber ankommt und welcher unterwegs verloren geht.
Diese Lücke machst du im Check sichtbar
Fachkompetenz ist nicht automatisch Auftrittskompetenz. Genau dazwischen entscheidet sich, wem man etwas zutraut.
Du kannst fachlich sehr gut sein und dich beim Präsentieren trotzdem nicht souverän fühlen. Nicht, weil dir Wissen fehlt. Sondern weil im entscheidenden Moment zu viel Inhalt gleichzeitig raus soll, die Folie führt statt der Person und die Botschaft nicht klar gesetzt ist.
Du präsentierst nicht, du vertonst ein Handout. Wer mitliest, hört nicht mehr zu.
Zahlen, Daten und Fakten am Stück. Genau das, was hängen bleiben soll, geht dabei unter.
Du bist im Kopf schon bei der nächsten Folie statt beim Gegenüber. Das sieht man dir an.
Fachkompetenz ist nicht automatisch Auftrittskompetenz
Du brauchst kein weiteres Theoriekapitel, sondern eine echte Beobachtung. Nimm einen kurzen Clip auf, sieh ihn dir dreimal aus unterschiedlichen Perspektiven an und prüfe, was von deiner Präsenz, deiner Klarheit und deiner Botschaft tatsächlich ankommt. Sieben Minuten, ohne Bewertungsskala und ohne Persönlichkeitstest.
Starte den Timer, wenn deine Kamera läuft. Ein Take, kein zweiter Versuch.
Stell dein Smartphone auf Augenhöhe auf und nimm 60 bis 90 Sekunden am Stück auf. Ein Take, kein zweiter Versuch.
Ein echtes Ausgangsbild statt einer perfektionierten FassungErkläre eine berufliche Idee, von der du dein Gegenüber überzeugen willst. Was ist dein Punkt, und warum ist er für die andere Seite relevant?
Botschaft und Auftritt werden gleichzeitig sichtbarStell den Ton ab und sieh dir das Video an. Achte auf Blick, Haltung, Hände, Spannung und Ruhe.
Die Körperwirkung isolierenDreh dich vom Bildschirm weg und hör nur zu. Achte auf Tempo, Pausen, Stimme, Füllwörter und Klarheit.
Die Sprach- und Stimmwirkung isolierenSieh das Video normal an und beantworte eine einzige Frage: Was bleibt nach 60 Sekunden hängen?
Die Gesamtwirkung prüfenFrag dich: Hat sich das genauso angefühlt, wie es jetzt aussieht? Halte die größte Abweichung in einem Satz fest.
Selbstbild und Fremdbild nebeneinanderlegenSchick uns deinen Clip per WhatsApp oder E-Mail und bekomm drei Beobachtungen von außen.
Den blinden Fleck sichtbar machen, den du selbst nicht siehstDrei Ebenen, neun Fragen. Mit diesem Raster arbeiten wir auch im Lab – es ersetzt das diffuse Gefühl, dass irgendetwas nicht gestimmt hat, durch eine benennbare Beobachtung.
Bin ich beim Gegenüber oder in meinem Kopf?
Ist mein Punkt früh erkennbar?
Wird deutlich, warum es für mein Gegenüber relevant ist?
Im Moment des Sprechens nimmst du vor allem deine eigenen Gedanken wahr. Auf Video siehst du, was dein Gegenüber sieht. Genau zwischen diesen beiden Perspektiven liegt der größte Hebel für souveräneres Auftreten.
Diese Abweichung ist keine Schwäche. Sie ist die Information, mit der Training überhaupt erst anfangen kann.
Erst der eigene Blick, dann der fremde. Wenn du magst, schick uns deinen 60-Sekunden-Clip und bekomm eine erste professionelle Fremdperspektive: drei Beobachtungen, konkret und ohne Show.
Du kommst fachlich sehr klar und ruhig rein – das schafft sofort Vertrauen.
Sobald du zu den Details wechselst, steigt dein Tempo und dein Blick geht häufiger aus der Kamera.
Setz deine Kernbotschaft früher und halte danach bewusst eine Pause.
Ein Clip, 60 bis 90 Sekunden, drei Beobachtungen. Das ist kein Coaching und ersetzt keins. Und wenn wir nichts sehen, was sich zu sagen lohnt, sagen wir auch das.
Deinen Clip verwenden wir ausschließlich für diese Rückmeldung und geben ihn nicht weiter.
Du wählst frei uns flexibel aus wöchentlichen Live-Calls, zusätzlichen Präsenz-Workshops und Videotrainings. Auf unserer eigenen Lernplattform wählst du Handouts, Skripte und Templates für deine Situationen.
Geschäftsführer, Personalleiterinnen, Ärzte, IT-Experten und Berater – Menschen aus unterschiedlichen Rollen und Branchen, die eines gemeinsam haben: Sie müssen regelmäßig überzeugen. Einige haben ihre Erfahrung vor der Kamera geschildert, andere schriftlich festgehalten. Ein Klick auf eine Kachel startet das Video.
Ich kann das Training von Tim wärmstens weiterempfehlen. Besonders schön fand ich die sehr positive und angenehme Trainingsatmosphäre, die Tim geschaffen hat. Anstatt steriler und langweiliger Tagungsräume, hat er uns in einem inspirierenden Umfeld begrüßt. Bei den Inhalten ist Tim auf unsere individuellen Wünsche eingegangen, was das Training besonders wertvoll gemacht hat.
"Ein Speaking Training, das mich in meiner Präsenz auf ein ganz neues Level gebracht hat. Davon profitiere ich fast täglich in Meetings und Präsentationen. Danke an Tim und das gesamte Team."
"Ich habe PowerPoint 30 Jahre als Informationsabladestelle benutzt. Jetzt weiß ich, wie ich Kunden mit dem richtigen Mix aus Botschaften, Folien und Aufmerksamkeit überzeugen kann - und natürlich auch begeistern."
"Tim Christopher Gasse hat mich auf einen Videodreh sowie eine Rede bei einer Preisverleihung vorbereitet. Mir wurde mehrfach gesagt, beide Formate waren an diesem Abend der Maßstab, auch wenn ich es nicht ganz so sehe :-) Im Ernst: Vielen Dank!"
100 Minuten Videotraining zu Klarheit, Auftreten und Wirkung. Derselbe Ansatz, den wir im Lab anwenden – sofort verfügbar, ohne Termin, ohne Verpflichtung.
Drei Wege, je nach Anlass. Ein einzelner Termin braucht etwas anderes als eine Wirkung, die dauerhaft trägt. Alle Preise netto zuzüglich Mehrwertsteuer.
Ein Thema, ein Termin, kleine Gruppe. Für einen konkreten Anlass, der bald ansteht.
Eins zu eins an deiner Situation. Für einen Auftritt, der sitzen muss, oder ein Thema, das niemand mithören soll.
Über Monate, mit Live-Calls, Videoanalyse und echten Situationen. Für Wirkung, die auch dann trägt, wenn es unangenehm wird.
Passt, wenn du über Monate üben willst statt einmal zuzuhören – und Feedback aushältst, auch wenn es unbequem ist.
Passt nicht, wenn du Techniken sammeln willst, ohne sie anzuwenden, oder eine schnelle Lösung für genau einen Termin suchst.
Offen beantwortet – auch wenn ihr nie bei uns bucht.
In drei Durchgängen statt einem. Nimm 60 bis 90 Sekunden am Stück auf. Sieh das Video zuerst ohne Ton an und achte nur auf Blick, Haltung, Hände und Ruhe. Hör es danach ohne Bild und achte auf Tempo, Pausen, Füllwörter und Klarheit. Sieh es zuletzt komplett an und beantworte eine einzige Frage: Was bleibt nach 60 Sekunden hängen? Wer alles auf einmal anschaut, bewertet sich nur – wer trennt, erkennt etwas.
Weil du im Moment des Sprechens vor allem deine eigenen Gedanken wahrnimmst und dein Gegenüber nur das Ergebnis sieht. Innen rast das Herz, außen sieht man höchstens unruhige Hände. Innen dauert eine Pause endlos, außen waren es zwei Sekunden, die gewirkt haben. Diese Abweichung ist normal und in beide Richtungen möglich: Manche wirken deutlich souveräner als gedacht, anderen fällt erst auf dem Video auf, dass ihre Botschaft nie klar ausgesprochen wurde.
Fang ohne Ton an. Der eigene Klang der Stimme ist für die meisten unangenehmer als das eigene Bild, deshalb ist der stumme Durchgang der leichteste Einstieg. Sieh dir zweitens nicht dich an, sondern eine einzelne Sache: nur die Hände, nur den Blick. Und such nach dem, was funktioniert, bevor du nach Fehlern suchst. Wenn die Anspannung vor Auftritten allerdings so stark ist, dass du Situationen dauerhaft vermeidest oder körperlich stark reagierst, gehört das ärztlich oder psychotherapeutisch abgeklärt und nicht in ein Training.
Mit einem simplen Test: Lass eine Person, die nicht dabei war, dein Video ansehen und danach in einem Satz wiedergeben, worum es ging. Kommt ein anderer Satz zurück als der, den du gesetzt hast, war die Botschaft nicht klar genug. Ohne Testperson geht es auch allein – schreib vor der Aufnahme einen Satz auf, den dein Gegenüber danach sagen können soll, und prüf nach dem Ansehen, ob genau dieser Satz übrig bleibt.
Souveränität entsteht nicht durch mehr Energie, sondern durch weniger Gleichzeitigkeit. Drei konkrete Stellschrauben: Setz deine Kernaussage in den ersten zwei Sätzen statt am Ende. Halte nach dieser Aussage bewusst zwei Sekunden Pause, statt sofort zu begründen. Und beende Sätze nach unten statt nach oben – die Frageintonation am Satzende nimmt jeder Aussage ihr Gewicht. Nichts davon macht dich zu einer anderen Person. Ruhige Menschen wirken oft stärker als laute, wenn sie klar sind.
Nimm dir zuerst eine Sekunde und atme aus – das wirkt souverän, nicht unsicher. Dann drei Sätze in fester Reihenfolge: Wo wir stehen, was ich daraus schließe, was ich vorschlage. Zum Beispiel: Wir haben zwei der drei Meilensteine erreicht. Der dritte kippt, wenn die Freigabe nicht bis Freitag kommt. Mein Vorschlag ist, heute zu entscheiden. Danach hör auf zu reden. Das Schlimmste in diesem Moment ist nicht eine kurze Antwort, sondern eine lange ohne Punkt.
Nicht über den Vorsatz, langsamer zu sprechen – der hält etwa zwei Sätze. Es funktioniert über Punkte statt Kommas: Kürzere Sätze erzwingen Atempausen von selbst. Zweitens über einen Anker, etwa beide Füße fest auf dem Boden, weil Tempo meist mit der Körperspannung steigt. Und drittens über den Einstieg: Wer die ersten drei Sätze wörtlich vorbereitet hat, startet ruhiger und bleibt es dann meist auch.
An vier prüfbaren Dingen. Erstens: Wird an deinen echten Situationen gearbeitet oder an Beispielfällen? Zweitens: Bekommst du Videofeedback, oder bleibt es bei Eindrücken? Drittens: Wie groß ist die Gruppe – ohne Redezeit für jede Person gibt es kein individuelles Feedback. Viertens: Sagt dir jemand auch, wenn das Angebot nicht passt? Wer auf jede Anfrage ja sagt, verkauft, statt zu beraten. Zertifikate und Referenzlisten sagen dagegen wenig über die Arbeit im Raum.
Ein Persönlichkeitstest ordnet dich einem Typ zu. Der Wirkungscheck zeigt dir eine Aufnahme von dir und stellt dir Fragen dazu. Es gibt keine Skala, kein Ergebnisprofil und keinen Punktwert, weil Wirkung nicht vom Typ abhängt, sondern von Verhalten in einer konkreten Situation – und Verhalten lässt sich ändern, eine Typzuschreibung nicht. Du bekommst also keine Diagnose, sondern eine Beobachtung, mit der sich arbeiten lässt.
Wir sehen es uns an, geben dir drei Beobachtungen zurück und verwenden es ausschließlich dafür. Es wird nicht veröffentlicht, nicht in Trainings gezeigt und nicht an Dritte weitergegeben. Du entscheidest selbst, ob du überhaupt etwas schickst – der Check funktioniert vollständig ohne Upload, allein auf deinem Gerät. Einzelheiten zur Verarbeitung stehen in unserer Datenschutzerklärung.
Nichts. Der Check läuft auf deinem eigenen Gerät, braucht keinen Termin und keine Anmeldung. Auch der First Look mit drei Beobachtungen ist kostenfrei, begrenzt auf einen Clip von 60 bis 90 Sekunden. Kosten entstehen erst, wenn du danach wirklich trainieren willst: ein offener Workshop ab 790 Euro netto, ein Einzelcoaching ab 1.750 Euro netto, das Presence & Performance Lab ab 2.900 Euro netto für drei Monate.
Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 bis 20 Minuten, wo du stehst und ob das Presence & Performance Lab der richtige Weg für dich ist.