Kein Leerlauf dazwischen.Da ist das Labor.
Im Call entscheidest du, was du ausprobierst. Im Alltag findest du heraus, ob es wirkt. Das Lab heißt Lab, weil die eigentliche Arbeit dort passiert, wo niemand zusieht — in deinen Meetings, Gesprächen und Auftritten der nächsten Tage.
Deshalb ist eine Laufzeit in Monaten bemessen und nicht in Seminartagen.
- 01 · Ausprobieren
- 02 · Wiederholen
- 03 · Zurückbringen
- 04 · Aufbewahren
Der Termin ist nicht die Arbeit.Er ist der Auslöser dafür.
Weiterbildung scheitert selten am Inhalt. Sie scheitert daran, dass zwischen dem guten Vorsatz und der nächsten echten Situation zu viel Alltag liegt. Das Lab ist so gebaut, dass diese Lücke klein bleibt.
- Zwei Drittel fangen an. Ein Drittel bleibt dabei.In einer Befragung von Trainingsverantwortlichen aus 150 Organisationen wandten 62 Prozent der Mitarbeitenden das Gelernte unmittelbar an, 44 Prozent nach sechs Monaten und 34 Prozent nach einem Jahr. Der Verlust entsteht nicht im Seminar. Er entsteht danach.
- Verteiltes Üben schlägt geballtes Üben.Eine Auswertung von 839 Messungen aus 317 Experimenten zeigt, dass über die Zeit verteilte Wiederholung länger hält als der einmalige Block. Fünf Calls pro Woche über Monate sind kein Komfort, sondern die Methode.
- Ein Vorsatz mit Moment wird häufiger umgesetzt.Über 94 unabhängige Tests hinweg verbesserten Wenn-dann-Pläne die Zielerreichung deutlich — also Sätze, die eine konkrete Situation mit einem konkreten Verhalten verbinden.
- Gewohnheiten brauchen länger, als du denkst.In einer Studie über zwölf Wochen dauerte es im Median 66 Tage, bis ein neues Verhalten automatisch lief — mit einer Spanne von 18 bis 254 Tagen. Deshalb ist deine Laufzeit in Monaten bemessen und nicht in Tagen.
- Ein ausgelassener Tag bricht nichts ab.Dieselbe Studie fand, dass eine verpasste Gelegenheit den Aufbau nicht messbar beeinträchtigt. Eine volle Woche ist keine verlorene Woche.
- Rückmeldung verkürzt den Weg.Wer nach einem Versuch beschreibt, was passiert ist, erkennt sein Muster früher als jemand, der es allein mit sich ausmacht. Dafür gibt es fünf Calls pro Woche und Feedback ohne Termin.
Eine Zahl, die wir nicht verwenden
In der Weiterbildungsbranche kursiert die Aussage, neun von zehn Seminarinhalten verpufften. Sie geht auf eine rhetorische Frage in einem Fachartikel von 1982 zurück, für die der Autor keinen Beleg angab. Wir nennen sie hier, weil du ihr begegnen wirst — und weil wir mit Zahlen arbeiten, die halten.
Ein Vorsatz ohne Moment bleibt ein Vorsatz.Mit Moment wird er zur Handlung.
Der Satz dauert zehn Sekunden und hat die klarste Studienlage von allem, was wir empfehlen. Er hat zwei Teile: die Situation, in der es passiert, und das Verhalten, das du dann zeigst.
Wenn [Situation], dann [Verhalten].
Wenn ich in der Quartalsrunde unterbrochen werde, dann spreche ich meinen Satz zu Ende, bevor ich antworte.
Wenn ich merke, dass ich schneller werde, dann setze ich eine Pause ans Satzende.
Je konkreter die Situation, desto zuverlässiger fällt dir das Verhalten im Moment wieder ein.
Zehn Sätze, die im Lab oft entstehen
- Vor der ersten Folie einmal ausatmen
- Eine kritische Frage wiederholen, bevor du antwortest
- Bei steigendem Tempo eine Pause am Satzende setzen
- Beide Füße auf den Boden, wenn der Puls steigt
- Den Satz zu Ende sagen, wenn dir jemand ins Wort fällt
- „Eigentlich“ streichen, bevor du den Satz beginnst
- Die Entscheidung zuerst nennen, die Begründung danach
- In die Linse schauen statt auf dein eigenes Kamerabild
- Nachfragen, bevor du dich verteidigst
- Nach einem Auftritt einen Punkt notieren und aufhören zu grübeln
Nimm einen Satz mit, nicht drei. Der eine, den du dir merkst, wirkt mehr als drei, die du im Kalender wiederfindest.
Techniken kannst du lernen.Muster musst du bemerken.
Die meisten Themen im Lab sind keine Wissenslücken. Es sind Muster — eingeübte Reaktionen, die einmal sinnvoll waren und heute im Weg stehen. Sie ändern sich nicht durch Einsicht, sondern durch Wiederholung unter echten Bedingungen.
Warum es Lab heißt
Ein Labor beweist nichts, es probiert etwas aus. Es gibt keine Fehler, sondern Ergebnisse: Du veränderst eine Sache, beobachtest, was passiert, und entscheidest danach weiter.
Was Menschen fragen,bevor sie sich auf Monate einlassen.
Offen beantwortet — auch wenn du nie bei uns buchst.
Noch unsicher, ob das zu deinem Alltag passt? Im Erstgespräch klären wir das in 15 Minuten.
Erstgespräch vereinbarenDrei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen
Such dir aus, was dir am liebsten ist. Wir klären in 15 bis 20 Minuten, wo du stehst und ob das Presence & Performance Lab der richtige Weg für dich ist.